TL;DR
Der private Modus von LinkedIn ermöglicht anonymes Surfen, deaktiviert aber Statistiken, Kontakte und erweiterte Funktionen.
– Surfen Sie, ohne Profilaufruf-Benachrichtigungen für Ihre Interessenten zu generieren
– Ideal für Wettbewerbsanalyse, Interessentenanalyse und diskrete vertrauliche Rekrutierung
– Einfache Aktivierung: Datenschutzeinstellungen > Privaten Modus aktivieren > Profilbild/Name werden unsichtbar
– Blockiert Kontaktanfragen, Dashboard, Prospect-Tracking und LinkedIn Recruiter Lite-Funktionen
– E-Mail und Telefon bleiben trotz Aktivierung des privaten Modus sichtbar
Haben Sie schon vom privaten Modus auf LinkedIn gehört? Dieser Modus ermöglicht es LinkedIn-Nutzern, ihre Identität vor anderen Mitgliedern zu verbergen. LinkedIn gibt an, dass der neue Datenschutzmodus dazu dient, seinen Nutzern zu helfen, “sich selbstbewusster mit potenziellen Arbeitgebern, Geschäftspartnern und Kunden zu vernetzen.”
Wie funktioniert der private Modus von LinkedIn? Wie nutzt man ihn sinnvoll? Welche Herausforderungen gibt es für Unternehmen?
In diesem Artikel werden wir den privaten Modus von LinkedIn und seine wichtigsten Vorteile für die B2B-Akquise und Rekrutierung untersuchen.
Was ist der private Modus auf LinkedIn?
Der private Modus ist eine neu eingeführte Suchfunktion, die es Nutzern ermöglicht, ihre Identität vor anderen Mitgliedern zu verbergen.
Durch die Aktivierung dieses Modus können Nutzer auf der Plattform navigieren, ein LinkedIn-Profil oder einen Nutzer ansehen, dessen Fähigkeiten und Erfahrungen prüfen, ohne von anderen Mitgliedern gesehen zu werden. Sobald sie jedoch versuchen, Nachrichten und Kontaktanfragen zu senden, verschwindet der anonyme Modus.
Diese Funktion ähnelt stark denen, die man auf anderen sozialen Netzwerken wie Facebook oder für Marketing auf Twitter findet.
Im Wesentlichen bevorzugt LinkedIn den professionellen Austausch, und der private Modus kann daher besonders nützlich sein für diejenigen, die im digitalen Bereich Akquise betreiben oder diskret rekrutieren möchten.
Achtung: Der private Modus von LinkedIn ändert nichts an der Sichtbarkeit Ihres Profils. Eine Person, die Ihr Profil durchsucht, hat weiterhin Zugriff auf Ihre Informationen und die Daten, die Sie dem sozialen Netzwerk zur Verfügung stellen. Ebenso erhalten Sie weiterhin Benachrichtigungen und Kontaktanfragen.

Was sind die Vorteile des privaten Modus von LinkedIn?
Der Hauptvorteil des privaten Modus von LinkedIn besteht darin, dass Sie auf der Plattform unsichtbar werden und Profile analysieren können über LinkedIn-URLs.
Wie bereits erwähnt, ermöglicht die Nutzung von LinkedIn im privaten Modus den Nutzern, auf der Plattform zu navigieren, ohne von anderen Mitgliedern gesehen zu werden. Dies kann besonders nützlich sein für diejenigen, die Akquise auf LinkedIn betreiben möchten.
Tatsächlich erhält die Person, deren Profil Sie im privaten Modus aufrufen, nicht die Benachrichtigung: “X hat Ihr Profil angesehen”.

Wenn Sie Ihr LinkedIn-Profil jedoch in den anonymen Modus versetzen, können Sie nicht mehr alle Dienste des sozialen Netzwerks nutzen, wie z. B. die Analyse Ihrer Kontostatistiken.
Es ist auch eine gute Möglichkeit für Wettbewerbsbeobachtung: Wenn Sie Konkurrenzprofile überprüfen möchten, ohne Aufrufe zu generieren, ist der private Modus von LinkedIn eine gute Möglichkeit, Informationen über Personen und Unternehmen zu sammeln und gleichzeitig Ihre Aktivität zu verschleiern.
Bei LaGrowthMachine bevorzugen wir es, die Benachrichtigung über Profilaufrufe als Vorteil zu betrachten, und wir sehen sie als ein sehr wichtiges Element der kommerziellen Herangehensweise an.
Dies ist übrigens einer unserer Hauptauslöser, um Ihre Sequenz zu starten, dank unseres LinkedIn-Automatisierungstools: Sie können zum Beispiel einen ersten Profilbesuch programmieren, um ihn mit einer Benachrichtigung anzuteasern, und ihm dann eine Einladung senden, sich Ihrem Netzwerk anzuschließen, begleitet von einer Nachricht.
Wie wechselt man auf LinkedIn in den privaten Modus?
Kein Tutorial nötig, um auf LinkedIn in den privaten Modus zu wechseln: Es ist sehr einfach!
Gehen Sie auf Ihrem LinkedIn-Profil zum Abschnitt “Datenschutzeinstellungen” im Menü und wählen Sie die Option “Privaten Modus aktivieren”.

Sobald Sie diesen Modus aktiviert haben, sind Ihr Profilbild und Ihr Name für andere Mitglieder nicht mehr sichtbar und Sie erscheinen auf der Plattform als “unsichtbar”.

Sie können weiterhin auf der Website navigieren und die Profile anderer Nutzer ansehen, aber diese werden nicht erfahren, dass Sie sie angesehen haben.
Darüber hinaus können Sie, wenn Sie ein anderes LinkedIn-Mitglied kontaktieren möchten, dies nur über Ihre private Nachrichtenfunktion tun. Die Nutzer erhalten also keine Benachrichtigung, dass Sie ihr Profil angesehen haben.
Was sind die Nachteile des privaten Modus von LinkedIn?
Der Hauptnachteil des privaten Modus von LinkedIn ist, dass er die Funktionen, die Ihnen auf der Plattform zur Verfügung stehen, erheblich einschränkt.
Tatsächlich können Sie im privaten Modus bestimmte Funktionen des LinkedIn Basic Plans (oder jedes anderen Plans wie LinkedIn Recruiter Lite) nicht nutzen, wie z. B. Kontaktanfragen, Ihre Kontostatistiken, den Zugriff auf Ihr Dashboard oder das Prospect-Tracking.
Andererseits kann dieses Feature als ziemlich aufdringlich im Hinblick auf die Privatsphäre angesehen werden.
Schließlich ist es wichtig zu beachten, dass der private Modus keine narrensichere Lösung ist, um Ihre Identität auf LinkedIn zu verschleiern. Wenn Sie mit Ihrem LinkedIn-Konto über Ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer verbunden sind, ist es möglich, dass Ihre Kontaktdaten anderen Nutzern offengelegt werden.